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Förderung von Lärmschutzmaßnahmen

Leistungsgegenstand

An bestehenden Landesstraßen (Straßenkategorien B+L) werden an Hauptwohnsitzen der Einbau von Lärmschutzfenstern sowie die Errichtung von Lärmschutzwänden im Selbstbau gefördert. Förderwürdig sind Privatpersonen.

Entlang der Eisenbahn-Bestandsstrecken der ÖBB werden die Errichtung von Lärmschutzwänden durch die ÖBB sowie der Einbau von Lärmschutzfenstern gefördert. Die Lärmschutzfenster-Förderabwicklung richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner von Objekten, deren Baubewilligung vor dem 1.1.1993 erteilt wurde. Die Abwicklung erfolgt durch die ÖBB.

Leistungsgeber

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 16 Verkehr und Landeshochbau

Zuständigkeit

Förderungen an Landesstraßen:

Kontaktpersonen in Ihrer Nähe, siehe Link

Förderungen an den Eisenbahn-Bestandsstrecken der ÖBB:

Bitte wenden Sie sich zuerst an Ihre Wohnsitzgemeinde und fragen Sie nach der Möglichkeit einer Lärmschutzfenster-Förderungen aufgrund des herrschenden Eisenbahnlärms. Gibt es kein aufrechtes Übereinkommen Ihrer Wohnsitzgemeinde mit dem Bund, den ÖBB und dem Land zur schalltechnischen Sanierung, möge sich die Wohnsitzgemeinde an die ÖBB-Infrastruktur AG, 8770 St.Michael i. O, Walpurgisstraße 5, wenden.

Voraussetzungen

Förderungen an Landesstraßen:

Das betreffende Wohnobjekt muss zum Zeitpunkt der Antragstellung

  • Hauptwohnsitz und bewohnt sein
  • vom Verkehrslärm einer Landesstraße beschallt werden und zumindest einer der Lärmgrenzwerte Tag bzw. Nacht muss überschritten sein (IST-Zustand)
  • seit mindestens 10 Jahren im Eigentum derselben natürlichen Person sein oder
    seit mindestens 10 Jahren vom selben Mieter bewohnt sein oder
    vor Errichtung der Landesstraße bestanden haben.

Ausgenommen von der 10-Jahres-Frist sind Eigentums- und Besitzwechsel innerhalb der Familie bzw. durch Erbschaft.

 Förderungen an Eisenbahn-Bestandsstrecken der ÖBB:

Förderungen sind ausschließlich auf Basis eines geschlossenen Übereinkommens zwischen der betroffenen Gemeinde, dem Bund, den ÖBB und dem Land Steiermark möglich. Dazu ist seitens der betroffenen Gemeinde ein Antrag auf Lärmschutzmaßnahmen bei den ÖBB zu stellen. Nach Erstellung eines Lärmschutzprojektes werden die schutzwürdigen Anrainerinnen und Anrainer seitens der Gemeinde über die Möglichkeit der Förderung von Lärmschutzfenstern gesondert informiert.

Zu beachten

Weiterführende Informationen zum Thema Lärmschutz finden Sie unter folgendem Link

Benötigte Unterlagen

Lärmschutzfenster- und Lärmschutz-im-Selbstbau-Förderung entlang bestehender Landesstraßen B+L:

Zusätzlich zum vollständig ausgefüllten Antrag sind folgende Unterlagen vorzulegen:
Meldezettel, Grundbuchauszug, ev. Erbvertrag, Angebot für Lärmschutzfenster

In Folge sind zusätzliche Unterlagen vorzulegen:
Rechnung(en) und Zahlungsbeleg(e) im Original, ggfs. behördliche Bewilligungsbescheide (z.B. Baubewilligung)

Antragsformular Lärmschutzfenster-Förderung, siehe Link

Antragsformular Lärmschutz-im-Selbstbau-Förderung, siehe Link

Formulare

Antragsformulare für geförderten Lärmschutz entlang von Landesstraßen B+L:

  • Antragsformular Lärmschutzfenster-Förderung, siehe Link
  • Antragsformular Lärmschutz-im-Selbstbau-Förderung, siehe Link

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

www.verkehr.steiermark.at/laermschutz

Rechtsgrundlage
§16a Landesstraßen-Verwaltungsgesetz; Richtlinie Lärmschutz Landesstraßen; Übereinkommen über die Planung, Durchführung und Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen an Eisenbahn-Bestandsstrecken der Österreichischen Bundesbahnen im Bundesland Steiermark, abgeschlossen zwischen den Vertragspartnern Republik Österreich und dem Bundesland Steiermark;
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Antragsstellung, (telefonische) Auskünfte und Beratung sind gebührenfrei.

Ausschließlich bei der Lärmschutz-im-Selbstbau-Förderung sind zur Erstellung des schalltechnischen Einreichprojektes, welches die Grundlage für die Lärmschutz-im-Selbstbau-Förderung bildet, vom Förderungswerber nach ausführlicher Beratung 500,- Einsatz zu leisten. Diese werden im Zuge einer erfolgreichen Förderung zusätzlich zum Förderbetrag rückübermittelt. Wird die Maßnahme nicht oder nicht dem Projekt entsprechend umgesetzt, wird der Einsatz von der Landesstraßenverwaltung einbehalten.

Leistungskontrolle

Überprüfung des fachgerechten Einbaus der Lärmschutzfenster bzw. der fachgerechten Errichtung der Lärmschutzwände im Selbstbau durch Organe der Landesstraßenverwaltung bzw. der ÖBB nach Vorlage der Originalrechnungen und der zugehörigen Zahlungsbelege sowie ggfs. aller einzuholenden behördlichen Bewilligungsbescheide (z.B. Baubescheid).

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1014265

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