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Förderung von Breitbandanschlüssen für Betriebe

Leistungsgegenstand

Die Verfügbarkeit und Nutzung von Breitband-Internet ist für einen Wirtschaftsstandort ein wichtiges Qualitätskriterium. Ein Merkmal der Vorarlberger Wirtschaft ist der hohe Anteil an regional weit verbreitet angesiedelten Unternehmen, insbesondere von Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben. Diese Struktur erfordert ein flächendeckendes und qualitativ hochwertiges Angebot an IKT-Infrastrukturen. Ziel der Richtlinie ist es, Betriebe in allen Regionen des Landes bei der Herstellung eines hochwertigen und nachhaltigen Zugangs zu Breitband-Infrastruktur zu unterstützen.

Förderwerber sind Klein- und Mittelbetriebe (KMU´s) der gewerblichen Wirtschaft, welche im Besitz einer aufrechten Gewerbeberechtigung sind.

Leistungsgeber

  • Amt der Vorarlberger Landesregierung - Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten

Zuständigkeit

Amt der Vorarlberger Landesregierung

Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten

Herrn Jürgen De Costa

Römerstraße 15

6900 Bregenz

Email: juergen.decosta@vorarlberg.at

Voraussetzungen

Gefördert werden Investitionen in Breitbandinfrastrukturen, die den Bereich vom letzten Standort mit Lichtwellenleiter-Anbindung bis zum jeweiligen Betrieb beinhalten. Eine Voraussetzung für die Förderung ist weiters, dass die Investitionen so durchgeführt werden, dass durch die Verlegung von mindestens 12 Fasern eine Mitnutzung durch andere Unternehmen gegen entsprechendes Entgelt möglich wird.

Förderbare Investitionen sind:

  • Kosten des Glasfaserkabels inkl. Leerverrohrung
  • Kosten für die Verlegung der Kabel inkl. Grabungsarbeiten
  • Erforderliche passive Komponenten für den Anschluss

Nicht förderbar sind:

  • Investitionen, die nicht dem laufenden Stand der Technik entsprechen
  • Lizenzgebühren
  • Laufende Kosten
  • Kosten für Investitionen in aktive netzwerktechnische Elemente (z.B. Endkundengeräte inkl. Software)
Zu beachten

Informationen zum EU-Wettbewerbsrecht:

Die Förderung erfolgt gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 der Kommission vom 15. Dezember 2006 über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf „De-minimis“-Beihilfen (ABl L 379 vom 28.12.2006).

In Bezug auf dieselben förderbaren Kosten dürfen nach dieser Förderungsrichtlinie gewährte Beihilfen nicht mit anderen Beihilfen kumuliert werden.

Benötigte Unterlagen

Beilagen:

  • Genaue Projektbeschreibung
  • Detaillierte Kostenaufstellung
  • Firmenbuchauszug bzw. Gewerberegisterauszug
Formulare

Siehe Link

Termine und Fristen

Der Förderungsantrag ist vor Inangriffnahme des Projektes mittels Antragsformular beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten, einzureichen.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Richtlinien der Vorarlberger Landesregierung "Breitbandanschlüsse - Förderung von Betrieben"
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Die Landesförderung besteht in einem verlorenen Zuschuss in Höhe von 30 % der förderbaren Investitionskosten.

Die Untergrenze der förderbaren Investitionskosten beträgt € 10.000,-, die Obergrenze des förderbaren Investitionsvolumens beträgt € 100.000,-. Für Kleinstbetriebe mit bis zu 10 Mitarbeitern beträgt die Untergrenze der förderbaren Investitionskosten € 5.000,-.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1013499

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