Inhalt

Familienbezogene Projektförderungen

Leistungsgegenstand

Die Vorarlberger Landesregierung gewährt neben spezifischen Förderungen, wie Familienzuschüsse oder dem Familienpass auch andere Förderungen im Interesse der Familie, wie insbesondere für familienbezogene Bildung, Familienberatung, den Einsatz von Personen, die Familienhilfe leisten, Nachbarschaftshilfe, Familienurlaub und Aufwendungen, die das Zusammenleben mehrerer Generationen in einer Familie ermöglichen. Das Land Vorarlberg unterstützt Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Einrichtungen und Organisationen privaten und öffentlichen Rechts – alle ausschließlich nicht-gewinnorientierter Art (z.B. Einzelinitiativen, Gemeinden, Jugendgruppe, Elternverein usw.) die folgende Leistungen erbringen: - Öffentlichkeitsarbeit im Interesse der Kinder- und Familienfreundlichkeit - Unterstützung von Selbsthilfegruppen - Unterstützung von Rechtsträgern, die Personen für Zwecke der Familienhilfe beschäftigen - Unterstützung gemeinnütziger Einrichtungen, die statutengemäß auf dem Gebiet der Familie tätig sind oder sich überwiegend mit Familienfragen befassen - Finanzierung von Forschungsprojekten im Interesse der Familie. Die Gewährung der Förderungen erfolgt überwiegend durch: - "Kinder in die Mitte" (Initiative des Landes Vorarlberg) - Elternbildung (Initiative des Landes Vorarlberg)

Leistungsgeber

  • Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Gesellschaft, Soziales und Integration

Zuständigkeit

Kinder in die Mitte: Amt der Vorarlberger Landesregierung Kinder in die Mitte Landhaus A-6901 Bregenz Sekretariat Chiara Helbock Tel.: +43(0)5574/51124144

Familienförderungen: Amt der Vorarlberger Landesregierung Kinder in die Mitte Landhaus A-6901 Bregenz Sekretariat Margarethe Knünz Tel.: +43(0)5574/511 24127

Voraussetzungen

Kinder in die Mitte: Für eine Unterstützung kommen Projekte in Betracht,  - an denen mindestens zwei Generationen (Eltern, Großeltern mit Kindern) aktiv beteiligt sind  - die von einem Projektträger aus Vorarlberg durchgeführt werden  - deren Idee und Inhalt (z.B. in der Region) neu ist.

Bewertet wird das Projekt nach folgenden Kriterien (davon ist die Höhe der Unterstützung abhängig):

  1. Fokus auf Kinder, Jugendliche und Familien: Wird durch das Projekt die Aufmerksamkeit auf die Perspektive bzw. die Bedürfnisse von Kindern und/oder Jugendlichen und/oder Familien gelenkt?  
  2. Kooperation: Wird die Bildung von Netzwerken mit Personen, Institutionen, Organisationen, Verwaltungseinheiten usw. begünstigt und gefördert?  
  3. Empowerment: Werden Fähigkeiten, Kompetenzen, Ressourcen u.ä. der Beteiligten (Zielgruppen) gefördert und gestärkt?  
  4. Beteiligung: Werden die Beteiligten (Zielgruppen) aktiv mit einbezogen und arbeiten sie an der Umsetzung mit?  
  5. Nachhaltigkeit: Werden durch das Projekt längerfristig wirksame Prozesse initiiert?  
  6. Bereichsübergreifend: Werden möglichst unterschiedliche Disziplinen, Fachbereiche, Lebenswelten, Milieus usw. miteinander verbunden (z.B. Familie und Kunst)?

Elternbildung: Gefördert werden Projekte/Aktivitäten, die den unten definierten Kriterien entsprechen:  

  1. Inhalt: Weiterentwicklung der Erziehungskompetenz von Eltern  
  2. Dialog- bzw. Zielgruppe: neue Zielgruppe, die bisher nicht oder nur wenig angesprochen wurden (Alleinerziehende, Eltern von Kindern mit Behinderung, Eltern mit Migrations-Hintergrund, Väter, Eltern bildungsferner Gruppen, Eltern aus Tourismusregionen, ... ); vermehrt Angebote in Talschaften  
  3. Gemeinde- bzw. Regionsbezug: Kooperation mit der Gemeinde, Stadt oder Region (auch finanziell)  
  4. Kriterien für Maßnahmen: auf Gruppen zugehen, abholen; auf bestehender persönlicher Kompetenz aufbauen; Kultur der Zielgruppe beachten und respektieren  
  5. Rahmenbedingungen: Kinderbetreuung anbieten/abfragen! Sie wird im Rahmen des Projektantrages auch gefördert.
Zu beachten

Unterstützte Projekte verpflichten sich, die Unterstützung durch "Kinder in die Mitte" bei allen Veröffentlichungen kenntlich zu machen (Logo von "Kinder in die Mitte" in angemessener Größe an gut sichtbarer Stelle). Dazu erhält der/die Projektträger/in alle notwendigen grafischen Daten. Unterstützte Projekte sind berechtigt, das Logo bei allen Publikationen oder Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden.

Benötigte Unterlagen

Kinder in die Mitte: - Antrag für Förderung eines Generationenprojekts; Förderung eines Projektes mit Kindern / Jugendlichen / Familien  - nach Abschluss des Projekts: Abschlussbericht, siehe auch Link 

Elternbildung:  - Antrag für ein Pilotprojekt der Elternbildung  - nach Abschluss des Projekts: Abschlussbericht und Fragebögen, siehe auch Link

Formulare

Kinder in die Mitte siehe Link

Elternbildung siehe Link

Termine und Fristen

Kinder in die Mitte: Anträge können laufend, aber mindestens einen Monat vor Projektbeginn, eingereicht werden. Vorzugsweise per E-Mail an: KinderindieMitte@vorarlberg.at

Elternbildung: Anträge bis spätestens 15. November für das Frühjahrsprogramm oder bis spätestens 15. Mai für das Herbstprogramm in Schriftform und Datei an: Amt der Vorarlberger Landesregierung Abteilung Gesellschaft, Soziales und Integration /Fachbereich Jugend und Familie Frau Mag. Anna Büchele Landhaus A-6901 Bregenz Tel.: +43(0)5574/511-24148 E-Mail: anna.buechele@vorarlberg.at

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

Kinder in die Mitte: http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/frauen_familie/familie/kinderindiemitte/foerderungen/foerderungen.htm

Elternbildung: http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/frauen_familie/familie/familie/weitereinformationen/elternbildung/elternbildung.htm

Rechtsgrundlage
Familienförderungsgesetz, Allgemeine Förderungsrichtlinie der Vorarlberger Landesregierung (AFRL)
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Kinder in die Mitte: Die Unterstützungssumme beträgt maximal 50% der gesamten Projektkosten (eingerechnet werden dürfen alle anfallenden Aufwandskosten, jedoch kein Personal), höchstens jedoch € 1.500,-. Die Summe wird nach Abschluss des Projektes und nach Vorlage eines Abschlussberichtes (inklusive Kostenaufstellung, die durch Originalbelege zu dokumentieren ist) ausbezahlt. Für bereits ausfinanzierte Projekte wird keine Förderung vergeben.

Elternbildung: Der Beitrag zu den Projekten beträgt maximal 50 % der nachgewiesenen Kosten. Die Restfinanzierung muss durch den Projektträger und dessen Partner (allen voran Gemeinde) gewährleistet sein. Eigenbeiträge der Teilnehmenden sind anzustreben, sollen aber nicht Hindernis für eine Teilnahme sein.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1010495

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