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Förderung zur Qualitätsverbesserung von Privatzimmern

Leistungsgegenstand

Das Land Vorarlberg und die Gemeinden als Träger von Privatrechten gewähren nach Maßgabe dieser Richtlinien Zuschüsse zur Qualitätsverbesserung des Angebotes im Bereich der Privatzimmervermietung. Dabei besteht das Ziel darin, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Privatzimmervermieter zu stärken.

Leistungsgeber

  • Amt der Vorarlberger Landesregierung - Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten

Zuständigkeit

Zuständig für die Abwicklung der Förderung ist die Standortgemeinde. Diese zahlt vorab den gesamten Beitrag (von Gemeinde und Land) aus. Das Land Vorarlberg refundiert den Landesbeitrag dann an die Standortgemeinde.

Voraussetzungen

Förderungswerber können Privatpersonen sein, die mit den Mitgliedern des eigenen Hausstandes Privatzimmer im Umfang von nicht mehr als 10 Betten an ständig wechselnde Gäste vermieten, sofern die Privatzimmer zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens drei Jahre über den Zimmernachweis der örtlichen Tourismusorganisationen zur Vermietung angeboten worden sind.

Gefördert wird die Errichtung und Einrichtung bzw. vollständige Erneuerung des Sanitärkomforts, der Umbau von Privatzimmern in Ferienwohnungen mit Küche, die Modernisierung von Ferienwohnungen, Gästezimmern und Gasträumen samt Eingangsbereich sowie Investitionen in die betriebliche Infrastruktur zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Gastes.

Benötigte Unterlagen

Alle notwendigen Angaben sind im Antragsformular anzugeben.

Formulare

Formulare siehe Link

Termine und Fristen

Förderungsansuchen sind vor Durchführung der zu fördernden Investitionen bei der Standortgemeinde einzureichen. Die Antragstellung hat mittels eines Formulars zu erfolgen, welches bei den Gemeinden aufliegt.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Richtlinien der Vorarlberger Landesregierung "Gewährung von Zuschüssen zur Qualitätsverbesserung von Privatzimmern"
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

(1)  Die Förderung erfolgt in Form einmaliger Zuschüsse. Diese betragen für

a) die Errichtung und Einrichtung bzw. vollständige Erneuerung des Sanitärkomforts:

  1. € 850 pro Baderaum
  2. € 750 pro Duschraum
  3. € 500 pro Bad
  4. € 375 pro Dusche
  5. € 375 pro WC.

b) den Umbau von Privatzimmern in Ferienwohnungen mit Küche

  1. € 850 für den Einbau einer Küche;
  2. Zuschüsse gemäß Abs. 1 lit a.

c) Modernisierung von Ferienwohnungen, Gästezimmern und Gasträumen samt Eingangsbereich

  1. € 850 für die Errichtung und Einrichtung bzw. vollständige Erneuerung eines Frühstücksraums;
  2. € 850 für die vollständige Erneuerung einer Küche in einer Ferienwohnung
  3. 10% der Aufwendungen für Ersatzinvestitionen zur Modernisierung der Aufenthalts- und Schlafräume inklusive Eingangsbereich (zB Möbel, Böden, Fenster und Türen, etc.), wobei das förderbare Investitionsvolumen mindestens € 5.000 betragen muss; der maximale Landeszuschuss pro Gästezimmer bzw. Zimmer in einer Ferienwohnung beträgt € 1.000.
  4. 30% der Aufwendungen für die Einrichtung eines Internetanschlusses, wobei der maximale Landeszuschuss € 400 beträgt.

d) Investitionen in die betriebliche Infrastruktur zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Gastes

  1. 10% der Aufwendungen für die Errichtung und Einrichtung bzw. vollständige Erneuerung eines Ski – und Schuhraumes, wobei der maximale Landeszuschuss € 750 beträgt;
  2. 10% der Aufwendungen für die Errichtung und Einrichtung bzw. vollständige Erneuerung eines Wellness- und Freizeitbereichs, wobei das förderbare Investitionsvolumen mindestens € 5.000 betragen muss; die Förderungsbemessungsgrundlage ist mit € 20.000 begrenzt.

Die Zuschüsse dürfen jedenfalls die tatsächlich nachgewiesenen Aufwendungen nicht überschreiten.

Die Auszahlung der gesamten Förderung (Anteil des Landes und der Gemeinde) an den Förderungsnehmer erfolgt durch die Standortgemeinde. Nach Auszahlung übermittelt die Standortgemeinde das Förderungsansuchen des Förderungsnehmers sowie den Nachweis über die Auszahlung der Förderung an die Abteilung VIa. Diese zahlt nach Prüfung den Landesanteil an die Standortgemeinde aus. Die im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Förderungsanträge anfallenden administrativen Aufgaben hat die Standortgemeinde auf eigene Rechnung zu tragen.

Leistungskontrolle

Prüfung erfolgt durch die Standortgemeinde

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1010016

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