Inhalt

Innovationsprogramm des Landes Steiermark

Leistungsgegenstand

Gewährung von Zuschüssen an gewerbliche Tourismusbetriebe für Fremdkapitalien sowie Eigenmittel bei

Beherbergung:

Neu-, Aus- oder Umbauten, Betriebsgrößenoptimierung sowie Innovation in Hotel- und Beherbergungsbetrieben:

  • Neu-, Aus- oder Umbau mit Kapazitätserweiterung von Hotel- und Beherbergungsbetrieben, wenn zumindest die 3*-Kategorie erreicht wird, wobei bei Schutzhütten, Jugendgästehäusern sowie historisch bzw. künstlerisch wertvoller Bausubstanz Ausnahmen möglich sind, oder
  • Qualitätsverbesserung, Modernisierung oder Angebotsverbesserung von Beherbergungsbetrieben, oder
  • Errichtung neuer bzw. Verbesserung bestehender Personalunterkünfte (für eigene Mitarbeiter) und sonstiger Einrichtungen für Mitarbeiter.

Gastronomie:

Qualitätsverbesserung, Angebotsverbesserung oder Innovation in Gastronomie- und Verpflegungsbetrieben touristischer Art

  • Neu-, Aus- oder Umbau von Verpflegungsbetrieben zur Schaffung eines qualitativen Gastronomieangebotes oder
  • wesentliche Standardhebung oder Neuausrichtung in bestehenden Gastronomiebetrieben oder
  • Schaffung von spezialisierten und neigungsorientierten Gastronomiebetrieben.

Freizeiteinrichtungen:

Neu-, Aus- oder Umbau von touristischen Freizeiteinrichtungen, die eine wesentliche Verbesserung der touristischen Infrastruktur einer Region darstellen

  • Neu-, Aus- oder Umbau von Betrieben und Anlagen touristischer Art zur Forcierung des Aktiv- oder Erlebnisurlaubes oder
  • Schaffung, Aus- oder Umbau von Einrichtungen, die zur Saisonverlängerung beitragen

Umwelt, Sicherheit, Barrierefreiheit:

Investitionen in umwelt- und sicherheitsbezogene Einrichtungen, Barrierefreiheit sowie Energiesparmaßnahmen in Tourismusbetrieben:

  • Schaffung umwelt- und sicherheitsbezogener Einrichtungen
  • Investitionen zur Einsparung von Energie und Trinkwasser
  • Investitionen, die den barrierefreien Zugang zur touristischen Dienstleistung ermöglichen.

Beteiligung an Bundesförderungsaktionen (z.B. bei Naturkatastrophen)

Investitionen im Zuge von Betriebsübernahmen

Leistungsgeber

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 12 Wirtschaft, Tourismus, Sport

Zuständigkeit

DI Michael Schweighofer
Radetzkystraße 3/3
8010 Graz
0316/877-4939
michael.schweighofer@stmk.gv.at

Edith Jagersbacher
Radetzkystraße 3/3
8010 Graz
0316/877-2199
edith.jagersbacher@stmk.gv.at

Voraussetzungen

  • Förderungswerber können physische und juristische Personen sowie Personengesellschaften des bürgerlichen und des Handelsrechtes und eingetragene Erwerbsgesellschaften sein, welche die erforderliche unbefristete Gewerbeberechtigung lautend auf den Investitionsstandort besitzen und deren zu fördernde Betriebsstätte sich in der Steiermark befindet.
  • Förderungen können ausschließlich für Projekte in Tourismusgemeinden gewährt werden.
  • Der Antrag muss vor Investitionsbeginn gestellt werden.

Benötigte Unterlagen

  • Antrag
  • Baubehördlich genehmigte Pläne (d.h. versehen mit dem Genehmigungsvermerk der Baubehörde)
  • Detaillierte Firmenangebote über das Gesamtvorhaben oder Generalunternehmerangebot
  • Rentabilitätsberechnung für die Zeit nach durchgeführter Investition
  • Unterfertigte Bilanzen für die letzten zwei Geschäftsjahre
  • Miet- oder Pachtvertrag, wenn Betrieb nicht im Eigentum
  • Unbefristete Gewerbeberechtigung(en) lautend auf den Förderungswerber für den Investitionsstandort oder Gewerberegisterauszug
  • Bei Gesellschaften: Gesellschaftsvertrag und Liste der Gesellschafter und aktueller Handelsregisterauszug
  • Finanzierungszusage, Kreditanbot bzw. Kreditvertrag

Termine und Fristen

Antragstellung vor Investitionsbeginn

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

www.verwaltung.steiermark.at/tourismus

Rechtsgrundlage
Richtlinien des Tourismusförderungsfonds Teil IIIa § 39a-k des Steiermärkischen Tourismusgesetzes 1992 in der Fassung vom 17.07.2014.
Leistungskontrolle

Die Auszahlung der Förderungsmittel erfolgt auf Anforderung durch den Förderungsnehmer nach Projektabschluss, wobei folgende Unterlagen  vorzulegen sind:

  • Rechnungen (Originalrechnungen, Originalzahlungsbelege und Originalkontoauszüge), die auf den Förderungswerber (Antragsteller bzw. Projektträger) lauten und unzweifelhaft den beantragten Förderungsgegenständen zuordenbar sein müssen sowie die Höhe der getätigten Gesamtinvestition dokumentieren. Einbehaltene Haftrücklässe bis zu einem Ausmaß von 3 % können kalkulatorisch als getätigter Projektaufwand geltend gemacht werden, wenn die Hinterlegung der jeweiligen Summe nachgewiesen wird. Es werden ausschließlich Rechnungen mit Rechnungsdatum ab Antragstellung anerkannt.
  • Gesamtaufstellung der vorgelegten Rechnungen als EXCEL-Datei (auszufüllendes EXCEL-Formular wird Ihnen per E-Mail zugesandt)
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1009349

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