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Familienunterhalt/Partnerunterhalt für Zivildienstleistende

Leistungsgegenstand

Während der Ableistung des Zivildienstes besteht - bei Zutreffen der Voraussetzungen - Anspruch auf Familienunterhalt/Partnerunterhalt für:

  • die Ehefrau des Zivildienstleistenden
  • die Kinder, die der Zivildienstleistende oder seine nicht dauernd getrennt lebende Ehefrau Familienbeihilfe oder eine gleichartige ausländische Beihilfe bezieht
  • andere Personen, sofern der Zivildienstleistende aufgrund einer im Familienrecht begründeten gesetzl. Verpflichtung Unterhalt zu leisten hat (zB außereheliche Kinder, geschiedene Frau)
  • den eingetragenen Partner (nach dem Eingetragene Partnerschafts-Gesetz)

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus - Zivildienstserviceagentur

Zuständigkeit

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Das Heerespersonalamt entscheidet über den Anspruch und die Höhe der Leistungen.

Die Auszahlung des zuerkannten Betrages erfolgt durch die Zivildienstserviceagentur.

Voraussetzungen

Gemäß § 34 Abs 1 Zivildienstgesetz 1986 hat der Zivildienstpflichtige, der einen ordentlichen Zivildienst oder einen außerordentlichen Zivildienst gemäß § 8a Abs. 6 im Anschluss an einen ordentlichen Zivildienst leistet, Anspruch auf Familienunterhalt, Partnerunterhalt und Wohnkostenbeihilfe, wie er einem Wehrpflichtigen nach § 23 HGG 2001 zusteht.

Gemäß Absatz 2 sind die Bestimmungen des 5. Hauptstückes des HGG 2001 sowie dessen §§ 50,51 Abs 1, 54 Abs 1 bis 5 und 55 nach Maßgabe des Abs 3 anzuwenden.

Zu beachten

Nur für ZIVILDIENSTLEISTENDE !

Benötigte Unterlagen

Die im Antrag gemachten Angaben müssen durch entsprechende Unterlagen nachgewiesen werden, wie Meldebestätigung, Heiratsurkunde bzw. Partnerschaftsurkunde, Geburtsurkunde der Kinder, Nachweise über Unterhaltspflicht oder Unterhaltsvereinbarung, Lohn- und Einkommenstätigungen, Bekanntgabe der Kontonummer der Ehefrau oder Kindesmutter.

Formulare

Siehe Link

Online Antrag

Hinweis
Dieser Antrag steht nur Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Termine und Fristen

Die Antragstellung kann bereits ab Zustellung des Zuweisungsbescheides erfolgen. Zivildienstpflichtige erhalten mit dem Zuweisungsbescheid einen vorausgefüllten Antrag, der bei Zutreffen der Voraussetzungen an das Heerespersonalamt gesendet werden kann.

Wird der Antrag bis spätestens 3 Monate nach Dienstantritt eingebracht, besteht der Anspruch ab dem ersten Monat der Zivildienstleistung. Bei einer späteren Antragstellung beginnt der Leistungsanspruch mit dem Monat nach der Antragstellung. Entstehen die Voraussetzungen für die Zuerkennung während des Zivildienstes, beginnt der Anspruch mit dem Tag des Entstehens der Voraussetzungen.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

http://www.bmi.gv.at/cms/zivildienst

Rechtsgrundlage
Zivildienstgesetz §§ 25 ff
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1007962

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