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Steuerfestsetzung bei Schulderlass im Rahmen eines Insolvenzverfahrens

Leistungsgegenstand

Erfolgt ein Schulderlass in einem Insolvenzverfahren, kann beantragt werden, die Einkommensteuer die auf den Schulderlass entfällt, in Höhe der nachgelassenen Quote nicht festzusetzen.

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Finanzen, Abteilung IV/6, Einkommen- und Körperschaftsteuer

Voraussetzungen

Gemäß § 36 EStG 1988; siehe dazu näher EStR 2000 Rz 7269 ff.

Benötigte Unterlagen

E1

Termine und Fristen

Gewinne aus einem Schulderlass sind in der Einkommensteuererklärung anzugeben.

Die Jahressteuererklärungen (für Einkommen-, Umsatz und Körperschaftsteuer sowie die Erklärung der Einkünfte von Personengesellschaften/-gemeinschaften – Feststellungserklärung) sind samt Beilagen bis 30. April des Folgejahres beim Finanzamt einzureichen (§ 134 Abs 1 BAO). Werden die Jahressteuererklärungen elektronisch über FinanzOnline eingebracht, so verlängert sich die Frist bis 30. Juni des Folgejahres. Diese Fristen können auf begründeten Antrag vom Finanzamt verlängert werden. Ein solcher Antrag auf Fristverlängerung kann auch elektronisch in FinanzOnline (Weitere Services/Fristverlängerung) eingebracht werden. Bei Vertretung durch eine steuerliche Vertreterin oder einen steuerlichen Vertreter sind auch längere Fristen möglich.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
§ 36 Einkommensteuergesetz 1988
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Ertragsteuerliche Ersparnisse
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1006857

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