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Sonderunterstützung

Leistungsgegenstand

Personen, die im Zeitpunkt der Beendigung des Dienstverhältnisses das 52. Lebensjahr vollendet haben und vor Eintritt der Arbeitslosigkeit mindestens zehn Jahre in knappschaftlichen Betrieben beschäftigt waren und durch mindestens 60 Monate bergmännische Arbeiten verrichteten, können bei Erfüllung der Voraussetzungen Sonderunterstützung erhalten.

Leistungsgeber

  • Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Sektion VI (Arbeitsmarkt)

Voraussetzungen

Anspruch auf Sonderunterstützung haben Personen, denen das Arbeitsmarktservice auch unter weitestmöglichem Einsatz von Förderungsmaßnahmen keine zumutbare Beschäftigung vermitteln kann und die

1. im Zeitpunkt der Beendigung des Dienstverhältnisses das 52. Lebensjahr vollendet haben und

2. vor Eintritt der Arbeitslosigkeit mindestens zehn Jahre in knappschaftlichen Betrieben gemäß § 15 Abs. 2 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG), BGBl. Nr. 189/1955, in der jeweils geltenden Fassung, welche an ihrem Standort eine produktionstechnische Einheit im Sinne des § 34 des Arbeitsverfassungsgesetzes, BGBl. Nr. 22/1974, bilden, beschäftigt waren und durch mindestens 60 Monate die in Anlage 9 oder 10 zum ASVG angeführten Arbeiten verrichteten.

Weiters ist Voraussetzung für den Anspruch auf Sonderunterstützung, dass die Personen arbeitsfähig, arbeitswillig und arbeitslos sind und an dem der Beendigung des Dienstverhältnisses folgenden Monatsersten (Stichtag) die Wartezeit für eine Leistung aus einem Versicherungsfall des Alters

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Sonderunterstützungsgesetz (SUG) BGBl. Nr. 642/1973 idgF
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Sozialversicherungsleistungen, Ruhe- und Versorgungsbezüge
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Förderungsstellen (auszahlende Stellen) in Summe pro Leistung/Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Die Zahlen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen von Zahlungen kommt oder wenn gewisse Leistungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1004209

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