Inhalt

Innovationsförderprogramm Kombinierter Güterverkehr

Leistungsgegenstand

Die Nachteile des Intermodalen beziehungsweise Kombinierten Güterverkehrs (IKV) bestehen einerseits in der Nichtberücksichtigung der externen Kosten im Straßenverkehr und andererseits im erhöhten Manipulationsaufwand und dem speziellen Ausstattungsbedarf, den diese Verkehrsart mit sich bringt. Das vorliegende Innovationsförderprogramm Kombinierter Güterverkehr hat zum Ziel diese Nachteile durch staatliche Hilfestellung zur Aktivierung der privaten Investitionstätigkeit auszugleichen.

Konkret gefördert werden:

  • Transportgeräte für den Kombinierten Verkehr wie Container und Wechselaufbauten, Spezialfahrzeuge und Adaptierungen
  • Innovative Technologien und Systeme im Kombinierten Verkehr (vor allem Informations- und Kommunikationstechnologien)
  • Machbarkeitsstudien für konkrete Durchführungsmaßnahmen
  • Kosten für Spezialausbildungen für den Kombinierten Verkehr

Leistungsgeber

  • BMK - BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Sektion III - Abteilung I4

Zuständigkeit

SCHIG Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (ikv@schig.com)

Voraussetzungen

  • Der Förderungswerber muss sich in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen befinden.
  • Das Vorhaben wird nur gefördert, wenn die Durchführung ohne Förderung aus Bundesmitteln nicht im notwendigen Umfang zumutbar ist und/oder die Förderung einen wesentlichen Anreiz zur raschen Umsetzung des Vorhabens darstellt.
  • Die Gesamtfinanzierung, unter Berücksichtigung der Förderung nach diesem Programm muss gesichert sein; mindestens 30 % der förderbaren Kosten müssen in Form von Eigenmitteln bzw. nicht geförderten Fremdmitteln finanziert werden.
  • Wenn bei einem Projekt Interessen eines Bundeslandes oder einer Gemeinde berührt werden, ist auch deren angemessene finanzielle Beteiligung anzustreben.
  • Die Rentabilität des Projekts nach allgemeinem betriebswirtschaftlichen Grundsätzen muss gewährleistet sein.
  • Die geplante Maßnahme darf nicht zu unannehmbaren Wettbewerbsverzerrungen zwischen den nichtstraßengebundenen Verkehrsträgern oder Terminals führen.
  • Ein Projekt aufgrund dieser Richtlinie kann nur einmal gefördert werden.

Benötigte Unterlagen

Formulare

Die Einreichung erfolgt ausschließlich über das e-Call System der SCHIG mbH.

Termine und Fristen

Eine Einreichung ist in einem der drei jährlichen Calls möglich.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

https://www.schig.com/foerderungen-verkehrsfinanzierung/foerderprogramme/ikv/

Rechtsgrundlage
Sonderrichtlinien Innovationsförderprogramm
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1003532

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