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Notstandshilfe

Leistungsgegenstand

Notstandshilfe dient als Anschlussleistung an das Arbeitslosengeld zur Existenzsicherung während der weiter andauernden Arbeitssuche, wenn "Notlage" vorliegt. Bei Prüfung der "Notlage" werden die finanziellen Verhältnisse der Person selbst, wie auch jene eines Partners bzw. einer Partnerin sowie die vorliegenden familiären Verhältnisse berücksichtigt.

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Sektion VI (Arbeitsmarkt)

Voraussetzungen

Als Voraussetzungen für den Anspruch sind Arbeitsfähigkeit, Arbeitswilligkeit und Arbeitslosigkeit erforderlich und der/die LeistungswerberIn muss der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen - also eine Beschäftigung aufnehmen bzw. ausüben können und dürfen. Darüber hinaus muss „Notlage“  vorliegen – bei der Beurteilung der Notlage werden die wirtschaftlichen Verhältnisse der Person und die des/der im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehepartners/-in (Lebensgefährten/-in bzw. eingetragenen Partners/-in) berücksichtigt. Bei der Notstandshilfe gibt es im Gegensatz zum Arbeitslosengeld eine Anrechnung von Einkommen des/der Ehepartners/-in, des/der Lebensgefährten/-in bzw. des/der eingetragene/n Partners/-in sowie von Einkommen, die Leistungswerber/-innen selbst erzielen. Von den jeweiligen Partnereinkommen sind vor der Anrechnung Freibeträge für den/die Partner/-in und für Kinder abzuziehen.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) BGBl. Nr. 609/1977 idgF, Notstandshilfeverordnung (NH-VO) BGBl. Nr. 352/1973 idgF
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
  • Leistungsart: Sozialversicherungsleistungen, Ruhe- und Versorgungsbezüge
  • Angebot ist abrufbar bis: unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Förderungsstellen (auszahlende Stellen) in Summe pro Leistung/Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Die Zahlen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen von Zahlungen kommt oder wenn gewisse Leistungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1002724

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