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Versehrtengeld aus der Unfallversicherung

Leistungsgegenstand

  • Der Träger der Unfallversicherung kann bis zum Ablauf eines Jahres nach dem Eintritt des Versicherungsfalles an Stelle der Versehrtenrente Versehrtengeld gewähren, wenn zu erwarten ist, dass über diese Zeit hinaus eine Versehrtenrente nicht gebührt.
  • Besteht kein Anspruch auf Versehrtenrente, kann der Träger der Unfallversicherung für die Dauer der durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit verursachten Arbeitsunfähigkeit Versehrtengeld gewähren, wenn und solange der Versehrte keinen Anspruch auf Krankengeld aus der Krankenversicherung hat und keinen Arbeitsverdienst oder keine Einkünfte aus der die Versicherung begründenden Beschäftigung bezieht.
  • Das Versehrtengeld wird für krankenversicherte Personen, in der Höhe des sonst gebührenden Krankengeldes gewährt.
  • Für andere Versehrte beträgt das tägliche Versehrtengeld den 60. Teil eines Zwölftels der Bemessungsgrundlage in der Unfallversicherung.

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Sektion II
  • Träger der gesetzlichen Unfallversicherung

Voraussetzungen

  • Versehrtenrente ist über ein Jahr nach Eintritt des Versicherungsfalles hinaus nicht erwartbar.
  • Während der durch den Arbeitsunfall oder der Berufskrankheit bedingten Arbeitsunfähigkeit besteht kein Krankengeldbezug und kein Arbeitseinkommen.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
§ 212 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Sozialversicherungsleistungen, Ruhe- und Versorgungsbezüge
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1001775

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