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Eltern- und Geschwisterrente aus der Unfallversicherung

Leistungsgegenstand

Bedürftige Eltern oder Großeltern sowie unversorgte Geschwister von Versicherten, deren Tod durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit verursacht wurde, haben Anspruch auf Eltern-, Großeltern- bzw. Geschwisterrente von jährlich maximal 20 % der Bemessungsgrundlage, wenn ihr Lebensunterhalt überwiegend von der bzw. von dem Versicherten bestritten wurde.

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Sektion II
  • Träger der gesetzlichen Unfallversicherung

Voraussetzungen

  • Tod des versicherten Kindes bzw. Enkelkindes oder des Bruders/der Schwester in Folge einer Berufskrankheit oder eines Arbeitsunfalls
  • Bisher überwiegende Bestreitung des Lebensunterhaltes der Eltern oder Großeltern bzw. Geschwister durch den/die verstorbene/n Versicherte/n
  • Den Eltern bzw. Großeltern gebührt die Rente für die Dauer ihrer Bedürftigkeit.
  • Den unversorgten Geschwistern wird die Rente grundsätzlich bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ausgezahlt. Über das 18. Lebensjahr hinaus ist eine Weiterleistung über Antrag möglich, wenn besondere Umstände (Schul- oder Berufsausübung, zielstrebig betriebenes Studium oder Erwerbsunfähigkeit wegen Behinderung) vorliegen und nachgewiesen werden.
  • Eltern bzw. Großeltern und Geschwister haben auf Hinterbliebenenrenten nur insoweit Anspruch, als die Witwen- oder Witwerrente und die Waisenrenten zusammen den Höchstbetrag der Hinterbliebenenrenten nicht erschöpfen. Dabei geht der Anspruch der Eltern dem der Großeltern vor, der Anspruch der Großeltern dem der Geschwister.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
§ 219 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Sozialversicherungsleistungen, Ruhe- und Versorgungsbezüge
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1001619

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