Schulfahrtbeihilfe

Sofern für die Zurücklegung des Schulweges (= Weg zwischen der Wohnung im Inland und der Schule) keine Möglichkeit besteht, eine unentgeltliche Beförderung oder die Schülerfreifahrt in Anspruch zu nehmen, besteht Anspruch auf Fahrtenbeihilfe.

Gewährung für jeden Monat, in dem der Schüler/die Schülerin die Schule besucht, in einem Schuljahr jedoch höchstens für zehn Monate, in Verbindung mit einem Praktikum für elf Monate, nach Ablauf des Unterrichtsjahres. Eine Schulfahrtbeihilfe kann auch beantragt werden, wenn im Lehrplan der Schule ein Praktikum verpflichtend vorgesehen ist und die Schüler/innen für einen bestimmten Zeitraum täglich zu diesem Praktikumsort fahren müssen.

Die Schulfahrtbeihilfe beträgt je nach Länge des Schulweges und der Anzahl der Schulbesuchstage 4,4 Euro bis 39,4 Euro pro Monat. Werden für die Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels durch den Schüler/die Schülerin höhere Kosten als die vorgesehenen Pauschbeträge nachgewiesen, so sind als Schulfahrtbeihilfe die nachgewiesenen notwendigen tarifmäßigen Kosten, höchstens im Ausmaß des für den maßgeblichen Schulweg geltenden Verrechnungstarifes, abzüglich eines Selbstbehaltes von 19,60 € zu ersetzen.

Für jene Schüler/innen, die notwendigerweise eine Zweitunterkunft außerhalb des inländischen Hauptwohnortes in der Nähe der Schule bewohnen, besteht Anspruch auf eine Heimfahrtbeihilfe, soferne keine unentgeltliche Beförderung in Anspruch genommen werden kann, deren Höhe sich nach der jeweiligen Entfernungsstaffel richtet.

Die Höhe dieser Fahrtenbeihilfe beträgt je nach Entfernung zwischen dem Hauptwohnort im Inland und der Zweitunterkunft zwischen 19 € und 58 € pro Monat. Für Inhaber/innen des "Top-Jugendtickets" im Rahmen des Pilotprojektes "VOR-NEU" in Wien, NÖ und Burgenland gilt eine besondere Berechnung.

Bei Fragen wenden Sie sich an:

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Auszahlungssummen in 100.000 Euro pro Jahr (Stand vom 11.01.2021)

Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Die Beantragung der Fahrtenbeihilfe ist gebührenfrei.

Rechtsgrundlage

Familienlastenausgleichsgesetz 1967 (FLAG 1967)
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:

Leistungsart

Förderungen/Transferzahlungen

Budgetiertes Volumen

10.314 Mio. Euro

Wirkungsziele

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Referenznummer

1000330