Gefördert wird:
- Der Neubau und Ausbau von Wärmeverteilnetzen auf Basis von klimafreundlicher oder hocheffizienter Fernwärme zur Versorgung Dritter mit mindestens zehn externen Abnehmern oder Abnehmerinnen und einem jährlichen Wärmeverkauf von mindestens 800 MWh nach der eingereichten Ausbaustufe sowie Abwärmetransportleitungen.
- Kälteverteilnetze zur Versorgung Dritter mit Kälte ausschließlich in Gebieten, in denen noch keine Möglichkeit zum Anschluss an eine Fernwärme- beziehungsweise Fernkälteversorgung besteht. Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Investitionszuschüssen und beträgt bis zu 45 % der beihilfefähigen Investitionskosten.
Förderanträge können von allen Betrieben, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie Vereinen oder konfessionellen Einrichtungen eingereicht werden.
1.1. Gefördert wird die Neuerrichtung von Wärmeverteilnetzen und Wärmespeichern in Gebieten ohne bestehendes Fernwärmenetz zur Versorgung von mindestens zehn externen Abnehmern oder Abnehmerinnen mit einem jährlichen Wärmeverkauf von insgesamt mindestens 800 MWh im Gesamtnetz sowie die Erweiterung bestehender Fernwärmenetze.
Gefördert werden die mit der Planung, Anschaffung, Errichtung, Montage und Inbetriebnahme für die erneuerbare Wärmeerzeugungsanlage verbundenen Investitionskosten für das Projekt (beihilfefähige Investitionskosten). Das sind beispielsweise die Kosten für:
-Neuerrichtung von Hoch-, Niedertemperatur, oder Energienetzen
-Grabungsarbeiten und Fernwärmeleitungen
-Wärmeübergabestationen
-Pufferspeicher
-MSR-Technik
-Kosten des Qualitätsmanagements
-Planungskosten (bis maximal 10 % der materiellen Investitionskosten)
Die umweltrelevanten Investitionskosten müssen mindestens 30.000 Euro betragen. Kosten für fossile Anlagen und Ausrüstungen sind nicht förderungsfähig.
2.1. Gefördert wird der Neu- und Ausbau von Fernkältesystemen und Kältespeichern in Gebieten ohne bestehendes Fernkältenetz.
Gefördert werden die mit der Planung, Anschaffung, Errichtung, Montage und Inbetriebnahme für das Kälteverteilnetz verbundenen Investitionskosten für das Projekt (beihilfefähige Investitionskosten). Das sind beispielsweise die Kosten für:
-Grabungsarbeiten und Fernkälteleitungen
-Übergabestation im Eigentum der förderungswerbenden Person
-notwendige Adaptionen im Verteilnetz und Netzhydraulik
-Netzrelevante Adaptionen in Kältezentrale (Regelungstechnik, Pumpen, et cetera)
-Kältespeicher
-Immaterielle Kosten (bis maximal 10 % der materiellen Investitionskosten)
Die umweltrelevanten Investitionskosten müssen mindestens 100.000 Euro betragen. Kosten für fossile Anlagen und Ausrüstungen sind nicht förderungsfähig.