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Förderungen zum Thema Wasser

Agrarumwelt- und Klimamaßnahme (M10)
Österreich
Die Maßnahme M10 – „Agrarumwelt- und Klimamaßnahme“ umfasst 19 Vorhabensarten, durch deren Umsetzung eine nachhaltige Landbewirtschaftung gefördert und ein Beitrag zum Schutz wertvoller Naturressourcen sowie zur Erhaltung und Verbesserung eines guten Umweltzustandes bzw. einer artenreichen Kulturlandschaft geleistet werden soll. Die Unterstützung umfasst die durch die Verpflichtungen entstandenen zusätzlichen Kosten und Einkommensverluste, die den Begünstigten infolge der eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Konkret werden im Rahmen der Maßnahme Umweltleistungen in den Bereichen „Erhaltung und Förderung der Biodiversität“, „Schutz von Oberflächen- und Grundwasser“, „Schutz des Bodens“ sowie „Luftreinhaltung und Klimaschutz“ abgegolten, die über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen. Es sind Aktivitäten im Rahmen folgender Vorhabensarten (VHA) förderbar: Umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung (VHA 10.1.01) Einschränkung ertragssteigernder Betriebsmittel (VHA 10.1.02) Verzicht auf Fungizide und Wachstumsregulatoren bei Getreide (VHA 10.1.03) Anbau seltener landwirtschaftlicher Kulturpflanzen (VHA 10.1.04) Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen (VHA 10.1.05) Begrünung von Ackerflächen - Zwischenfruchtanbau (VHA 10.1.06) Begrünung von Ackerflächen - System Immergrün (VHA 10.1.07) Mulch- und Direktsaat (inkl. Strip Till) (VHA 10.1.08) Bodennahe Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger und Biogasgülle (VHA 10.1.09) Erosionsschutz Obst, Wein, Hopfen (VHA 10.1.10) Pflanzenschutzmittelverzicht Wein und Hopfen (VHA 10.1.11) Silageverzicht (VHA 10.1.12) Einsatz von Nützlingen im geschützten Anbau (VHA 10.1.13) Bewirtschaftung von Bergmähwiesen (VHA 10.1.14) Alpung und Behirtung (VHA 10.1.15) Vorbeugender Grundwasserschutz (VHA 10.1.16) Bewirtschaftung auswaschungsgefährdeter Ackerflächen (VHA 10.1.17) Vorbeugender Oberflächengewässerschutz auf Ackerflächen (VHA 10.1.18) Naturschutz (VHA 10.1.19)
Förderungen des Oberösterreichischen Landschaftsentwicklungsfonds
Oberösterreich
Der Oö. Landschaftsfonds leistet Beiträge zur nachhaltigen Sicherung und Entwicklung natürlicher und durch Bewirtschaftung entstandener Lebensräume für Pflanzen und Tiere, sowie der Lebensgrundlagen für Menschen. Ebenso werden dadurch die Lebensverhältnisse im ländlichen Raum verbessert. Zu den langfristigen Zielen des OÖ. Landschaftsfonds zählen: Die Sicherung und Entwicklung von ökologisch wertvollen Land- und Wasserflächen zur Ergänzung des Biotopverbunds, zur Verbesserung der Gewässerstruktur und des Hochwasserschutzes, insbesondere durch Uferrandstreifen und Überflutungsflächen. Die Unterstützung bei der Umsetzung überregionaler und regionaler Planungen und Projekte, die mit den Zielen des Oö. Landschaftsfonds übereinstimmen und Synergien mit anderen Projektpartnerinnen/Projektpartnern erzeugen (z.B. Biotopverbundsysteme, Wildtierkorridore, Bewirtschaftungspläne für Flussgebiete, Projekte im Rahmen von Gemeinschaftsinitiativen,...) Schaffung und Erweiterung von Pufferstreifen zwischen ökologisch wertvollen Flächen und landwirtschaftlich intensiv bewirtschafteten Flächen. Professionelles Flächenmanagement und fachgerechte Beratung von Eigentümerinnen/Eigentümern und Bewirtschafterinnen/Bewirtschaftern von ökologisch wertvollen Flächen hinsichtlich Pflege und Bewirtschaftung (z.B. ökologische Ausgleichsflächen im Zuge von Straßenneubauten, Ökoflächen aus Flurneuordnungsverfahren, Uferrandstreifen und Überflutungsflächen).
Förderungen für Maßnahmen der Siedlungswasserwirtschaft-Abwasserentsorgung
Oberösterreich
Gefördert werden die Errichtung und Reinvestition von Abwasserentsorgungs- und Schlammbehandlungsanlagen, sowie von Einrichtungen zur Verwertung und Nutzung von erneuerbarer Energie im Ausmaß des Eigenbedarfes der Abwasserentsorgungs- oder Schlammbehandlungsanlage durch Nutzung des an der Anlage anfallenden Biogases; Maßnahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der Abwasserentsorgung; die Erstellung eines digitalen Leitungsinformationssystems für Abwasserableitungsanlagen auf Grundlage einer aktuellen Leitungszustandserhebung mittels Dichtheitskontrolle oder Kamerabefahrung. Maßnahmen zu Wiederherstellung der ursprünglichen Funktion von Abwasserentsorgungs- oder Schlammbehandlungsanlagen nach Naturkatastrophen Einstiegsteilnahmegebühren am Abwasserbenchmarking des ÖWAV Ergänzende Schwerpunktförderung Land für: Errichtung, Reinvestition und Anpassung von Kläranlagen an den Stand der Technik und von Regenbecken Anpassung Mischwasserentlastungsbauwerke inkl. Kanalnetzbewirtschaftung Maßnahmen im Zusammenhang Umstellung Mischsystem auf Trennsystem Reinvestition von Seedruckleitungen Abwasserwärmenutzung Maßnahmen zur Nährstoffrückgewinnung Maßnahmen in Zusammenhang mit Interkommunaler Zusammenarbeit Förderansuchen einreichen können Gemeinden, Wasserverbände, Wassergenossenschaften oder im Auftrag der Gemeinde tätige natürliche und juristische Personen in mehrheitlich öffentlichem Eigentum; Natürliche oder juristische Personen, die im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Anlagen zur Abwasserentsorgung für den eigenen Bedarf errichten oder in diese reinvestieren. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem Link zu externen Informationsseiten.