Transparenzdatenbank

Bitte aktivieren Sie JavaScript.

Logo
Logo
Logo
Inhalt

Alternative Beschäftigungsformen für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen

Leistungsgegenstand

ABI (Alternative Beschäftigungsformen für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen – Integration durch betriebliche Tätigkeiten in Betrieben des Arbeitsmarktes) ist eine Zwischenform von Beschäftigung in Werkstätten und Berufliche Eingliederung für Klienten, die trotz Förderungen und intensiver Betreuung eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt nicht möglich ist.

Die Leistungsfähigkeit dieser Personen liegt in etwa zwischen 10% und 30%, wodurch beim Betrieb Kosten zur Leistungsabgeltung bis zur Höhe der Geringfügigkeit anfallen. Zur Absicherung dieser Leistung muss eine mobile Betreuung durch einen Fachdienst gewährleistet sein.

Das Projekt soll diesem Personenkreis eine soziale Integration in einem Betrieb ermöglichen.

Zielsetzung:

Durch diese unterstützte Beschäftigungsform soll es Personen, für die eine Anstellung am ersten Arbeitsmarkt nicht erreichbar ist, möglich sein, sozial integriert in einem Betrieb einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Diese Personen werden in erster Linie beim Betrieb selbst, gegebenenfalls aber auch beim Träger in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis angestellt, arbeiten im Betrieb mit und werden mobil von Integrationsfachkräften betreut.

Voraussetzungen für die Leistungszuerkennung

Zielgruppe:

  • Personen, die eine Anerkennung nach dem Stmk. BHG haben
  • Personen, bei denen eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt nicht möglich ist, da das Anforderungsprofil nicht ausreicht. Dies wurde im Rahmen der herkömmlichen Maßnahmen der beruflichen Eingliederungshilfe abgeklärt
  • Personen mit einem Leistungsvermögen zwischen 10% und 30%
  • Personen mit einem an den ersten Arbeitsmarkt angepassten Verhalten
  • Personen, die zeitweise geringe Unterstützung bei der Arbeit benötigen

Voraussetzungen

Folgende Personen können betreut werden:

  • Männer und Frauen nach Abschluss einer Maßnahme der Eingliederungshilfe, wo das Ziel der Arbeitsintegration nicht erreicht werden konnte
  • Personen, denen eine Leistung nach dem Stmk. BHG zuerkannt wurde
  • Personen, die Arbeitsaufträge nach einer Einschulung und mit Anleitung durch Betriebspersonen durchführen können
  • Personen, die regelmäßig, entsprechend den Möglichkeiten und in Absprache mit dem Betrieb, arbeiten können sowie in Teilbereichen leistungsorientierte Arbeitsprozesse verfolgen können
  • Personen, die mit geringer sozialpädagogischer Betreuung, die ein Ausmaß von durchschnittlich acht Wochenstunden nicht überschreiten darf, an betriebsinternen Aktivitäten teilhaben können
  • Personen, die gesundheitlich und persönlich stabil sind und aktiv an betrieblichen Prozessen teilhaben können
  • Personen, deren soziales Verhalten den Anforderungen des Arbeitsmarktes entspricht
  • Pflegebedürftige Personen müssen die Pflege von einem externen Dienst bereit gestellt bekommen, da Pflege in dieser Leistungsart nicht angeboten wird.
Verantwortliche Stelle(n) / Leistungsgeber
  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 11 Soziales
Details zum Leistungsangebot
  • Leistungsart: Förderungen/Transferzahlungen
  • Angebot ist abrufbar bis: unbegrenzt
Rechtsgrundlage
Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern gemäß Art. 15a B VG über Angelegenheiten der Behindertenhilfe, StBHG, StBHG-LEVO
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:

Hinweis
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1032895

Bewerten Sie diese Leistung/Förderung