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Inhalt

NÖ Wohnzuschuss/Wohnbeihilfe

Leistungsgegenstand

Ein Zuschuss zum Aufwand für das Wohnen in NÖ kann EigentümerInnen, MieterInnen oder Nutzungsberechtigten einer geförderten Wohnung (z.B. Genossenschaftswohnung), eines geförderten Eigenheimes oder eines geförderten Wohnheimes zuerkannt werden, wenn dies der Hauptwohnsitz ist und nach den Voraussetzungen der NÖ Wohnbauförderung bereits gefördert wurde.

Voraussetzungen für die Leistungszuerkennung

Einen Antrag um Förderung können natürliche Personen, die österreichische Staatsbürger oder Gleichgestellte sind, einbringen. Die antragstellende Person und dessen EhepartnerIn/ LebenspartnerIn müssen in der geförderten Wohnung bzw. im geförderten Eigenheim den Hauptwohnsitz begründet haben.

Eine Lebenspartnerschaft ist gegeben, wenn eine gemeinsame Lebensführung auch aus wirtschaftlicher Sicht und eine gemeinsame Nutzung der Wohnung bestehen. Dies ist widerleglich anzunehmen, wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind.

Der Förderungswerber muss unmittelbar vor Einbringen des Ansuchens um Subjektförderung mindestens 5 Jahre ununterbrochen mit einem Wohnsitz in Österreich gemeldet sein. Auf die mit dem Förderungswerber im gemeinsamen Haushalt lebenden nahestehenden Personen ist dies nicht anzuwenden.

 Die Landesregierung kann aufgrund der persönlichen oder familiären Verhältnisse des Förderungswerbers zur Vermeidung einer sozialen Härte von dieser Voraussetzung absehen.

Nähere Bestimmungen über die Berechnung der Subjektförderung (beispielweise Aufwand zum Wohnen, Einkommensgrenzen) finden sich in §§ 46, 47 und 47a NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2011.

Verantwortliche Stelle(n) / Leistungsgeber
  • Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Finanzen, F1
Details zum Leistungsangebot
  • Leistungsart: Förderungen/Transferzahlungen
  • Angebot ist abrufbar bis: unbegrenzt
Rechtsgrundlage
NÖ Wohnungsförderungsgesetz 2005, NÖ LGBl. 8304 - insbesondere § 4; Abschnitte I und VIII NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2011, Beschlussfassung der NÖ Landesregierung vom 7. Dezember 2010, in der jeweils geltenden Fassung
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Informationen über Termine und Fristen

Ab wann kann beantragt werden?

  • Wenn die Errichtung des Gebäudes gefördert wurde:
    ab der nachweislichen Benutzbarkeit
  • Wenn die Sanierung des Gebäudes gefördert wurde:
    bei der Wohnungssanierung: ab Zusicherung der Förderung
    bei der Eigenheimsanierung: ab genehmigter Endabrechnung

Jedenfalls muss die Höhe der monatlichen Rückzahlung des Förderungsdarlehens oder der Ausleihung bereits feststehen [z. B. bei halbjährlicher Rückzahlung im nach hinein besteht bereits ab dem ersten Monat Anspruch auf den Wohnzuschuss/ die Wohnbeihilfe, auch wenn der Betrag erst im sechsten Monat (halbjährlich) fällig ist].

Wie lange erhalte ich diese Unterstützung?

Solange eine Förderung besteht, kann ein Wohnzuschuss/ eine Wohnbeihilfe beantragt werden. Diese Unterstützung wird auf die Dauer eines Jahres zuerkannt und ist jährlich neu zu beantragen. Die Unterstützung kann ab dem Monat, in dem die Förderungsvoraussetzungen gegeben waren, zuerkannt werden. Die Auszahlung erfolgt nach Zusicherung und zwar monatlich im Nachhinein grundsätzlich an die antragstellende Person. Im Ablaufmonat kann neuerlich Unterstützung beantragt werden.

Informationen über Zuständigkeiten

Das Antragsformular kann bei folgenden Stellen eingereicht werden: 

  • Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
    Abteilung Wohnungsförderung
    Landhausplatz 1/Haus 7A
    3109 St. Pölten
  • sowie bei den Außenstellen der Abteilung Wohnungsförderung

          BH Amstetten
          BH Bruck an der Leitha
          BH Gänserndorf
          BH Gmünd
          BH Horn
          BH Korneuburg
          BH Mistelbach
          BH Mödling
          BH Wr. Neustadt
          BH Zwettl

  • und den Bürgerbüros in den Bezirkshauptmannschaften.

Telefonnummer: 02742/22133
E-Mailadresse: post.f2auskunft@noel.gv.at

Informationen zu (online) Formularen

Formulare sind unter folgendem Link abzurufen.

Informationen über benötigte Unterlagen

Für die Einreichung muss das aufgelegte Antragsformular verwendet werden und inklusive aller erforderlichen Beilagen und Nachweise übermittelt werden:

  • Antragsformular Wohnzuschuss/Wohnbeihilfe
  • Einkommensnachweis(e) aller im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen (in Kopie) - Details siehe Broschüre, HINWEIS: Es ist das gesamte Jahreseinkommen (1. Jänner bis 31. Dezember) des der Antragstellung vorangegangenen Jahres nachzuweisen.
  • Nachweis über die Leistung des Wohnungsaufwandes:
    bei Wohnungen/ Reihenhäusern (Beilage A),
    bei Eigenheim/ Eigenheimsanierung (Beilage B)
  • Meldenachweis (Beilage C)
  • Miet-, Kaufvertrag oder ähnliches (in Kopie), nur bei Erstantrag erforderlich

Zutreffendes bitte ebenfalls anschließen:

  • Nachweis über die Gleichstellung der antragstellenden Personen, die nicht
    österreichische Staatsbürger sind (in Kopie)
  • Scheidungsbeschluss und -vergleich bzw. Scheidungsurteil (in Kopie)
  • Nachweis über den Bezug von (erhöhter) Familienbeihilfe
  • Nachweis bei Familien, bei denen ein Familienmitglied eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 55 % im Sinne des § 35 EStG 1988 aufweist oder bei Anspruch auf Pflegegeld ab der Höhe der Stufe II gemäß Bundespflegegeldgesetz 1993 bzw. NÖ Pflegegeldgesetz 1993 (in Kopie)
  • Nachweis über vertraglich oder gerichtlich festgesetzte Unterhaltsleistungen (Alimente). Bei freiwilligen oder nicht vereinbarten Unterhaltszahlungen werden die Durchschnittsbedarfssätze (verlautbart vom Landesgericht Wien für Zivilrechtssachen) herangezogen.

Weiters müssen Personen die sich in keiner Lebenspartnerschaft befinden, die zutreffende eidesstattliche Erklärung anschließen:

  • Single
  • Single mit Kind
  • Keine Lebenspartnerschaft mit Kindesvater

Die Antragstellung kann auch über die Hausverwaltung der gemeinnützigen Bauvereinigungen erfolgen. Die Förderungswerber bevollmächtigen entweder die Hausverwaltung der gemeinnützigen Bauvereinigung oder bringen den Antrag im eigenen Namen ein.

Informationen über Kosten und Zahlungen

Alle Amtshandlungen und schriftlichen Ausfertigungen für die Wohnbauförderung sind von den durch landesrechtliche Vorschriften vorgesehenen Gebühren und Verwaltungsabgaben befreit.

Zu beachten

Werden vom Förderwerber wahrheitswidrige Angaben gemacht oder falsche, bzw. unglaubwürdige Nachweise vorgelegt, verliert der Förderwerber seine Antragslegitimation für die Dauer von bis zu 3 Jahren. Die Dauer hängt von der Bedeutung des Anlasses ab.

Alle Tatsachen, die eine Änderung der Höhe der Förderung oder den Verlust des Anspruchs zur Folge haben können, sind nach deren Bekannt werden unverzüglich der Landesregierung zu melden.

Informationen wie die Leistungskontrolle durchgeführt wird

Der Förderwerber ist verpflichtet an der Feststellung der maßgeblichen Tatsachen mitzuwirken. Es sind die entsprechenden Urkunden, Unterlagen und Nachweise vorzulegen und die notwendigen Auskünfte wahrheitsgetreu zu erteilen.
Die Förderungsstelle kann diese Angaben auch in der geförderten Wohnung überprüfen.

Link zu externen Informationsseiten

http://www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Wohnen/Wohnzuschuss-Wohnbeihilfe/Wohnzuschuss_Modell_2009-Antrag.html

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1014760

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