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Leistungsangebote/Förderungen zum Thema Industrie

Massenproduktion

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aws Industrie 4.0 (2019-2020)

Das Förderungsprogramm unterstützt österreichische Unternehmen des Produktionssektors oder produktionsnahen Dienstleistungssektors bei der Einführung modernster digitaler Technologien inklusive der Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen für MitarbeiterInnen. Generelle Zielsetzung dabei ist es, die umfassende Umsetzung (nicht die Anbieter von Digitalisierungstechnologien) von Industrie 4.0 in der Produktion zu forcieren und die notwendige, möglichst frühzeitige Integration der MitarbeiterInnen zu fördern, damit die österreichischen Produktionsunternehmen mit den internationalen Entwicklungen Schritt halten können.

Neben der Förderung von Konzept- und Investitionsphase ist auch den Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen speziell niedrigqualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter breiter Raum gewidmet, weswegen parallel zu den technischen Maßnahmen auch dezidiert auf die Förderung von Qualifikations- und Kompetenzaufbau Wert gelegt wird.

Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen in der maximalen Höhe von insgesamt € 500.000,- pro Projekt und Unternehmen zu den Phasen Analyse/Konzept, Implementierung und Schulung/Qualifikationsaufbau.

Leistungsgeber:
BMK - BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Sektion III
Gültig bis:
31.12.2020
 

COMET (2015-2020)

Das Programm COMET fördert den Aufbau von Kompetenzzentren, deren Herzstück ein von Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam definiertes Forschungsprogramm auf hohem Niveau ist. Im Rahmen jeder Programmlinie kann es grundlagenorientiertere Zentren/Projekte mit höherer Förderung und anwendungsorientiertere Zentren/Projekte mit niedrigerer Förderung geben. Daher gibt es keine festgelegten Förderungsquoten pro Linie, sondern Quotenkorridore, welche vor allem durch die Art der Forschung (strategisch, langfristig, grundlagennah, risikoreich etc.) differenziert werden. Allen Linien gemein ist ein von Wissenschaft und Wirtschaft kooperativ getragenes Forschungsprogramm zur Durchführung von mittel- bis längerfristiger Forschung mit ausgezeichneter wissenschaftlicher Qualität bei gleichzeitig hoher Relevanz für die Industrie.

Leistungsgeber:
BMK - BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Sektion III - Abteilung I2
Gültig bis:
31.12.2020
 

Competence Headquarters (2015 - 2020)

Lang- bzw. mittelfristig soll mit dem Programm Competence Headquarters eine Verankerung des Forschungsstandorts von international agierenden Unternehmen (österreichische und internationale) in der heimischen Wirtschaft erzielt werden. Strukturelle Vorteile sollen durch die längerfristige Kooperation mit österreichischen Forschungseinrichtungen erreicht werden. Unterstützung finden vor allem in Österreich produzierende Unternehmen außerdem durch die Fokussierung auf den hohen Anteil an  Sach-, Material- und Forschungsinfrastrukturkosten.

Leistungsgeber:
BMK - BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Sektion III - Abteilung I2
Gültig bis:
31.12.2020
 

Early Stage (2017-2020)

Early Stage ist eine Förderungsmaßnahme, um Unternehmen in grundlagennahen Forschungsphasen zu unterstützen. Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial im jeweiligen Technologie-/Geschäftsfeld können ihre Vorhaben der Industriellen Forschung laufend einreichen.

Es sollen Vorhaben der Industriellen Forschung von Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial im jeweiligen Technologie-/ Geschäftsfeld unterstützt werden. Geförderte Projekte sollen eine breite Basis für zukünftige Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsinnovationen und das Rüstzeug für Wachstum in neue Geschäfts- oder Technologiefelder oder für ein sich wandelndes Marktumfeld schaffen.

Es sollen Projekte von folgenden Unternehmen unterstützt werden:

  • Unternehmen, die die Grundlagen für zukunftsträchtige Entwicklungen erforschen wollen
  • Unternehmen, die in neue Geschäfts-/Technologiefelder vordringen wollen
  • Start-up Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial
Leistungsgeber:
BMK - BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Sektion III - Abteilung I2
Gültig bis:
31.12.2020

Export-Internationalisierungsprogramm des Landes Oberösterreich (01.01.2017 - 31.12.2020)

Mit dem Export Internationalisierungsprogramm OÖ (EIP) sollen oberösterreichische Unternehmen gezielt bei der strategischen und zielgruppenorientierten Ausrichtung auf Auslandmärkte unterstützt werden. Ziel ist die Unterstützung bei der Verbesserung des internationalen Auftrittes, die Erleichterung der internationalen Marktbearbeitung, um bestehende oder neue Produkte und Dienstleistungen in einem Auslandsmarkt zu etablieren und positionieren.

FörderungswerberInnen können Klein- und Mittelbetriebe gem. der europäischen Definition für KMU i.d.g.F., die aktive Mitglieder der Wirtschaftskammer Oberösterreich (Sparte Industrie, Gewerbe- und Handwerk, Information und Consulting sowie Handel) sind und konkrete Internationalisierungsvorhaben planen und umsetzen werden.

Leistungsgeber:
Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Abteilung Wirtschaft
Gültig bis:
31.12.2020

FAWI (Fonds für Arbeit und Wirtschaft) - Wirtschaftsförderung

Diese Förderung soll für die Finanzierung verschiedener Maßnahmen herangezogen werden, die auf die Bedürfnisse der burgenländischen Wirtschaft und Unternehmen abgestimmt sind. Es soll damit auch die Förderung von Projekten ermöglicht werden, welche außerhalb des von den Richtlinien des WIFÖG (Landes-Wirtschaftsförderungsgesetz 1994) gezogenen Rahmens liegen, aber der wirtschaftlichen Entwicklung des Burgenlandes sowie der Erzielung eines optimalen Wirtschaftswachstums dienen und somit eine positive Auswirkung auf den burgenländischen Arbeitsmarkt haben. Weiters sollen auch Aktivitäten und Maßnahmen im Bereich der Energieerzeugung, Energieversorgung und Energieeffizienz unterstützt werden.
Leistungsgeber:
Land Burgenland
Gültig bis:
unbegrenzt

Investitionsbeihilfen - Gewerbe/Industrie

Gegenstand der Förderung ist die Durchführung von materiellen und immateriellen Investitionen im Rahmen der Errichtung, Erweiterung, Rationalisierung, Modernisierung und Diversifizierung der Wirtschaftstätigkeit eines Unternehmens, welche eine wesentliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bestehender oder neuzugründender Unternehmen zum Ziel haben.

Leistungsgeber:
Land Burgenland, Wirtschaft Burgenland GmbH - WiBuG
Gültig bis:
31.12.2020

IWB - Überbetriebliche F&E-Projekte, Verbundprojekte und Transferkompetenzen

Gefördert werden längerfristig ausgerichtete Forschungs- und Transferprogramme im Hinblick auf eine strategisch-orientierte Kompetenzentwicklung in Forschungsorganisationen. Die F&E-Projekte müssen den Kompetenzaufbau am jeweiligen Standort unterstützen und eine längerfristige Verwertungsperspektive aufweisen. Die Projekte können von Forschungseinrichtungen und Hochschulen eigenständig oder in Kooperation zwischen Institutionen bzw. mit Unternehmen umgesetzt werden.

Im Sinne der thematischen Schwerpunktsetzungen und der Entwicklung entlang des Wissensdreiecks kann dies z.B. die Einrichtung von Forschungs-Professuren einschließlich damit verbundener Postdoc-Stellen oder von Forschungsgruppen beinhalten. Übergreifende Vorhaben und strategische Kooperationen zwischen Universitäten, Hochschulen und Akteuren der Wirtschaft (bspw. gemeinsames Doktoratskolleg) werden als vorteilhaft gesehen. Die zu fördernden Kooperationen sollten einen langfristigen Charakter haben und über reine Projektarbeit hinausgehen. Die Projekte können entsprechende Infrastrukturbestandteile mitumfassen.

Zielgruppe / Förderempfänger

Hochschulen oder Forschungsinstitute, unabhängig von ihrer Rechtsform (öffentlich oder privatrechtlich) oder Finanzierungsweise, deren Hauptaufgabe in der Grundlagenforschung, industrieller Forschung oder experimenteller Entwicklung besteht und die deren Ergebnisse durch Lehre, Veröffentlichung und Technologietransfer verbreiten (Universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kompetenzzentren, Fachhochschule)

Oberösterreichische Spezifika

Die Forschungsschwerpunkte orientieren sich nach dem Wirtschafts- und Forschungsprogramm OÖ 2014-2020 insbesondere in den folgenden Schwerpunkten:

  • Industrielle Produktionsprozesse
    Zentrale Forschungsbereiche: Informationstechnologien, Werkstoffe und Leichtbau bzw. Prozess- und Produktentwicklung.
  • Gesundheit/Alternde Gesellschaft
    Zentrale Forschungsbereiche: Medizininformatik, Medizintechnik bzw. –mechatronik, Werkstoffe.
  • Lebensmittel/Ernährung
    Zentrale Forschungsbereiche: Produktionsprozesse, Werkstoffe und Analytik bzw. Qualitätssicherung.
  • Mobilität/Logistik
    Zentrale Forschungsbereiche: Informationstechnologien, Logistikmanagement bzw. mechatronische Systeme und Werkstoffe.

Leistungsgeber:
Amt der Oö. Landesregierung: Direktion LWLD; Abt. Wirtschaft
Gültig bis:
31.12.2020

IWB - Unterstützung von Forschung, Innovation und Implementierung von CO2-armen Technologien

Es sollen neue (technologische) Schwerpunkte sowie Forschungskompetenzfelder entlang regionaler Stärkefelder in CO2-relevanten Forschungsfeldern aufgebaut werden. Voraussetzung ist, dass diese längerfristig den regionalen Kompetenzaufbau unterstützen und gleichzeitig eine Verwertungsperspektive aufweisen. Darüber hinaus werden betriebliche F&E&I-Projekte zur Entwicklung bzw. Übernahme von Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien und Energietechnologien sowie energieeffizienter Lösungen finanziert. Gefördert werden vordringlich F&E&I-Projekte in den Themen erneuerbare Energien, Energietechnologien und energieeffiziente Lösungen mit CO2-Bezug. Dies kann vorzugsweise auch die Weiterentwicklung oder Umsetzung  von F&E-Ergebnissen aus z.B. HORIZON 2020 umfassen. Vorzugsweise kommen hier Demonstrationsprojekte bzw. Projekte mit Vorbildcharakter zur Umsetzung. Es können auch sozialwissenschaftlich ausgerichtete Studien zur Untersuchung der Marktakzeptanz neuer, innovativer CO2-armer Technologien bei NutzerInnen gefördert werden. Darüber hinaus wird angedacht, integrierte Entwicklungskonzepte (z.B. im Rahmen von Smart-City-Initiativen) durch betriebliche Maßnahmen zu ergänzen.

Zielgruppe / Förderempfänger

Hochschulen oder Forschungsinstitute, unabhängig von ihrer Rechtsform (öffentlich oder privatrechtlich) oder Finanzierungsweise, deren Hauptaufgabe in der Grundlagenforschung, industrieller Forschung oder experimenteller Entwicklung besteht und die deren Ergebnisse durch Lehre, Veröffentlichung und Technologietransfer verbreiten;
Kleine, mittlere und große Unternehmen bzw. Arbeitsgemeinschaften von Unternehmen bzw. von Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Oberösterreichische Spezifika

Die Forschungsschwerpunkte orientieren sich nach dem Wirtschafts- und Forschungsprogramm OÖ 2014-2020 insbesondere in den folgenden Schwerpunkten:

  • Industrielle Produktionsprozesse
    Zentrale Forschungsbereiche: Informationstechnologien, Werkstoffe und Leichtbau bzw. Prozess- und Produktentwicklung
  • Energie
    Zentrale Forschungsbereiche: Produktionsprozesse, Systemtechnik, Steuerung und Simulation bzw. Erneuerbare Energien.

Leistungsgeber:
Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Abteilung Wirtschaft
Gültig bis:
31.12.2020

KWF-Programm "EFRE-Investitionsförderungen" gemäß IWB|EFRE 2014-2020

Förderbare Projekte

  • Projekte, die von einer Förderungseinrichtung des Bundes, der Bundesländer oder der EU nach den entsprechenden Regeln gefördert werden bzw. für die speziell gewidmete Mittel des Bundes, der Bundesländer oder der EU zur Verfügung stehen.
    Grundsätzlich fördert der KWF im Zuge einer »Kofinanzierung« an die Förderungsprogramme der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) | erp-Fonds oder anderen Förderungseinrichtung des Bundes, der Bundesländer oder der EU und erkennt dahingehend die Förderungsentscheidung der jeweiligen Bundesförderstelle an.
    Bei »Kofinanzierungen« zu den Bundesförderstellen kann eine abweichende Förderungsentscheidung (z. B. förderbare Kosten, Branchen) seitens KWF erfolgen.
    Projekte, welche durch Bundesförderstellen nicht unterstützt werden, jedoch eine hohe Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Kärnten aufweisen, können im Zuge des gegenständlichen KWF-Programms allein durch KWF- und|oder EFRE-Mittel gefördert werden.
  • Stärkung der investiven Schwerpunktbereiche im Rahmen von Ausschreibungen des Bundes, der Bundesländer oder der EU, die den Zielsetzungen dieses KWF-Programms entsprechen.
  • Maßnahmen im Rahmen des gemeinsamen österreichischen EFRE - Länderprogramms »Investitionen in Wachstum und Beschäftigung 2014–2020«, im Rahmen der ETZ -Programme »Italien–Österreich« und »Slowenien–Österreich« sowie anderer EU-Rahmenprogramme.

Gefördert wird Investition und Innovation für Unternehmen aus den Bereichen Gewerbe, Industrie oder produktionsnahe Dienstleistungen.

Zusätzlich zur Basisförderung kann bei Erfüllung einer der folgenden Schwerpunkte ein höherer Zuschuss gewährt werden:

  • Forschung und Entwicklung
  • Ausweitung Absatzmarkt, Internationalisierung
  • Geschäftsfelderweiterung
  • Betriebsansiedlung

Leistungsempfänger
Natürliche oder nicht natürliche Personen aus den Bereichen Gewerbe, Industrie oder produktionsnahe Dienstleistungen (Unternehmen, die technisches Know-how und neue Technologien zur wesentlichen Produkt- und Verfahrensverbesserung [Stand der Technik] ins Unternehmen transferieren).
Grundsätzlich werden die Förderungswerber im Rahmen eines von der EU beihilferechtlich genehmigten Programms oder einer Ausschreibung durch die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) oder eine andere Förderungseinrichtung des Bundes, der Bundesländer oder der EU aufgrund einer bereits abgeschlossenen Förderungsvereinbarung gefördert.
Das gesamte Projekt oder ein relevanter Anteil des Projekts muss in Kärnten realisiert werden.

Leistungsgeber:
Land Kärnten, Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF)
Gültig bis:
31.12.2020
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