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Leistungsangebote/Förderungen zum Thema Gesellschaftspolitik

social policy, social politics, Sozialpolitik

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Allgemeine Sozialpolitik - Projekte

Förderungen von Projekten im Sozialbereich im Kontext europäischer und internationaler Aufgaben des Ressorts (vor allem Ko-Finazierungen zu EU-Förderungen, mulitlaterale Zusammenarbeit, Schwerpunktsetzungen im Bereich Armutsbekämpfung, Förderungen in den Bereichen Menschenrechte, CSR und Gender Mainstreaming, u.a.) Förderung des sozialen Dialogs auf EU-Ebene.

Leistungsgeber:
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Sektion V, Sektionsleitung
Gültig bis:
unbegrenzt
 

Anerkennungsfonds für Freiwilliges Engagement

Seit 1. Juli 2013 kann ein Antrag auf Gewährung von Zuwendungen zur Entwicklung oder tatsächlichen Durchführung von innovativen Maßnahmen, besonderen Aktivitäten oder Initiativen zur nachhaltigen Sicherung des freiwilligen Engagements in Österreich aus dem Anerkennungsfonds beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz eingebracht werden.

Zuwendungen erhalten können natürliche- oder juristische Personen. Natürliche Personen können bei Vorliegen aller im Gesetz festgeschriebenen Voraussetzungen Zuwendungen in der Höhe von maximal € 1.000,- erhalten. Für Organisationen beläuft sich die Summe auf maximal € 15.000,-.

Leistungsgeber:
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Sektion V, Sektionsleitung
Gültig bis:
unbegrenzt
 

Auslandsfreiwilligendienste

Zuwendungen an NGO´s zur Unterstützung von Privatpersonen für die Absolvierung eines Gedenk-, Friedens- oder Sozialdienstes im Ausland in der Dauer von sechs bis zwölf Monaten.

Leistungsgeber:
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Sektion V, Sektionsleitung
Gültig bis:
unbegrenzt
Hinweis:
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.
 

Auszahlung des Bundeszuschusses im Rahmen der Integrationsvereinbarung

Die Integrationsvereinbarung (IV) besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen. Das Modul 1 der IV ist mit erstmaliger Erteilung bestimmter Aufenthaltstitel von rechtmäßig in Österreich niedergelassenen Drittstaatsangehörigen binnen zwei Jahren zu erfüllen.

Drittstaatsangehörige sind im Rahmen der IV verpflichtet, Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau A2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) und Kenntnisse der grundlegenden Werte der Rechts- und Gesellschaftsordnung Österreichs nachzuweisen. Die Erfüllung von Modul 1 der IV kann unter anderem mit der erfolgreichen Absolvierung einer Integrationsprüfung, die Sprach- und Werteinhalte umfasst, nachgewiesen werden. Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sind nicht von der Erfüllungspflicht der IV umfasst.

Drittstaatsangehörige, die bereits vor Inkrafttreten des Integrationsgesetzes im Rahmen der IV erfüllungspflichtig wurden, können den Nachweis der Deutschkenntnisse mittels Sprachprüfung auf A2-Niveau erbringen. Die Verpflichtung kann jedoch auch durch Nachweis einer erfolgreich absolvierten Integrationsprüfung erfüllt werden.

Wenn der Nachweis der Erfüllung binnen 18 Monaten durch ein Prüfungszeugnis des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) auf mind. A2-Niveau erfolgt und ein (Deutsch‑)Integrationskurs auf A2-Niveau besucht wurde, kann dem Drittstaatsangehörigen ein Teil der Kurskosten rückerstattet werden (mittels des blauen Bundesgutscheins). Mit diesem Gutschein ersetzt der Bund unter gewissen Voraussetzungen bis zu 50 Prozent der Kosten eines (Deutsch‑)Integrationskurses. Die Abwicklung der Kostenrückerstattung erfolgt durch den ÖIF.

Förderadressat ist die Person, auf die der Gutschein lautet. In Ausnahmefällen ist die Abwicklung des Kostenersatzes zwischen dem durch die Person ausgewählten Kursinstitut und dem ÖIF möglich.

Leistungsgeber:
Sektion Integration des zuständigen Bundesministeriums
Gültig bis:
unbegrenzt

Basisabgeltung der Austrian Development Agency (ADA) gem. § 10 Z 1 EZA-Gesetz

lt. § 10 Z 1 EZA-Gesetz Basisabgeltung nach Maßgabe der jeweils geltenden finanzgesetzlichen Ermächtigung an die Austrian Development Agency (Österreichische Gesellschaft für Entwicklungszusammenarbeit mit beschränkter Haftung). Die Austrian Development Agency (ADA) ist die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Sie ist für die Umsetzung aller bilateralen Programme und Projekte in den Partnerländern der OEZA verantwortlich und verwaltet das dafür vorgesehene Budget. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildungs- und Informationsarbeit in Österreich, um das Thema Entwicklungszusammenarbeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Leistungsgeber:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, Abteilung VI.3 - Budgetangelegenheiten und Controlling
Gültig bis:
unbegrenzt

Basis- und Projektförderungen - Behindertenhilfe

Menschen mit Behinderungen werden dabei unterstützt, an der Gesellschaft in gleicher Weise wie Menschen ohne Behinderung teilzuhaben und ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können. Dieses Ziel wird mit der Bereitstellung einer Reihe von professionellen, gesetzlich verankerten Leistungen vorangetrieben. Als Ergänzung zu diesen Leistungen sollen verstärkt Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfegruppen von und für Menschen mit Behinderungen unterstützt werden sowie inklusive Maßnahmen und Projekte gefördert werden.

Selbsthilfeorganisationen dienen im Wesentlichen dem Informations- und Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen, der praktischen Lebenshilfe sowie der gegenseitigen emotionalen Unterstützung und Motivation. Darüber hinaus vertreten Selbsthilfegruppen in unterschiedlichem Grad die Belange ihrer Mitglieder nach außen. Dies reicht von Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit über die Unterstützung von Forschungsprojekten bis hin zur Interessenvertretung. Mit Hilfe inklusiver Projekte sollen Menschen mit Behinderung durch Stärkung ihrer eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten Chancen und Möglichkeiten eröffnet werden, wie sie Menschen ohne Behinderung offenstehen. Dies reicht von Maßnahmen der Sensibilisierung bis hin zur spezifischen Leistungen.

Die wesentlichen Zielsetzungen der Unterstützungsmaßnahmen sind:

  • Mit Hilfe von Beratung und Begleitung durch Selbsthilfeorganisationen soll eine möglichst weitgehende Autonomie des Menschen mit Behinderung in seiner Lebensführung, also Emanzipation von Fremdhilfe und Abhängigkeit, gefördert werden.
  • Lösungen für individuelle und behinderungsspezifische Problemlagen werden zuerst abseits der professionellen Hilfen und Dienste des Steiermärkischen Behindertengesetzes gesucht.
  • Ein ausgewogenes regionalisiertes und behinderungsspezifisches Angebot ist verfügbar.

Unter diesem Schwerpunkt werden insbesondere folgende Maßnahmen unterstützt:

  • Beratung zu individuellen und behinderungsspezifischen Problemstellungen, mit dem Fokus auf Peer-Beratung. (Im Sinne einer möglichst gemeindenahen Versorgung sollen nach Möglichkeit auch aufsuchende Beratungsleistungen angeboten werden)
  • Emotionale Unterstützung und Motivation der Mitglieder und Hilfesuchenden. 
  • Vertretung der Mitglieder und Hilfesuchenden nach außen.
  • Unterstützung von Projekten, die eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung fördern.
Leistungsgeber:
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 11 Soziales
Gültig bis:
unbegrenzt

Basis- und Projektförderungen - Soziale Absicherung

Die Verhinderung und Bekämpfung von Armut ist ein zentrales sozial- und gesellschaftspolitisches Ziel, das in unterschiedlichen Politik- und Handlungsfeldern von Bedeutung ist. Das Sozialressort des Landes Steiermark stellt grundsätzlich gesetzliche Leistungen wie die Bedarfsorientierte Mindestsicherung und die Wohnunterstützung zur Verfügung. Ergänzend dazu sollen weitere Angebote dazu beitragen, spezifischen Problemlagen wie Überschuldung oder Wohnungslosigkeit zu begegnen und soziale Inklusion von Menschen zu fördern, die von Armut betroffen bzw. bedroht sind.

Armut führt zu Benachteiligungen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Materielle Armut ist am offensichtlichsten, sie lässt sich zahlenmäßig darstellen. Laut EU-SILC 2017 sind 16 % der in der Steiermark lebenden Personen armutsgefährdet, dies allerdings nach dem Erhalt von Sozialleistungen. Neben dem Einkommen bzw. der finanziellen Situation steht Armut aber auch in enger Verbindung mit Faktoren wie Wohnumfeld, Familienzusammenhang oder Gesundheitsversorgung und geht oft einher mit gesellschaftlichem Rückzug und sozialer Ausgrenzung.

Die wesentlichen Zielsetzungen sind:

  • Der Armutsgefährdung präventiv zu begegnen.
  • Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit zu verhindern bzw. Menschen bestmöglich in bereits bestehenden Notsituationen zu unterstützen.
  • Menschen, die insbesondere im Hinblick auf Schulden in eine Notsituation geraten sind, dabei zu unterstützen, ihre finanzielle Existenzsicherung wieder eigenständig übernehmen zu können.
  • Sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken und Bewusstsein zu schaffen für Mechanismen und Problemlagen, welche Armut erzeugen oder mit Armut einhergehen.

Unter dem Schwerpunkt Armutsbekämpfung werden insbesondere folgende Maßnahmen unterstützt:

  • Beratungsangebote und Maßnahmen zur Unterstützung im Umgang mit Schulden.
  • Maßnahmen gegen Wohnungs- und Obdachlosigkeit bzw. zur Betreuung und Unterstützung Betroffener bei Wohnungs- und Obdachlosigkeit.
  • Maßnahmen zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe von armutsgefährdeten Personen.
Leistungsgeber:
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 11 Soziales
Gültig bis:
unbegrenzt

Burgenländische Grundversorgung - Beratung und soziale Betreuung

Information, Beratung und soziale Betreuung für Erwachsene und Familien durch beauftragte Einrichtungen. Sie umfasst die Beratung in Bezug auf Leistungen der Grundversorgung, Möglichkeiten der Beschäftigung, Wohnen (privat oder organisiert), Orientierung in der unmittelbaren Umgebung, Infos über weitere Beratungen (wie Asylverfahren, Rückkehrberatung...).

Leistungsgeber:
Land Burgenland
Gültig bis:
unbegrenzt
Hinweis:
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Burgenländische Grundversorgung für Erwachsene und Familien - Unterbringung in organisierten Quart.

Unterbringung und Verpflegung in Asylquartieren (organisierten Unterkünften) einschließlich Taschengeld für Bewohner von Asylquartieren.

Leistungsgeber:
Land Burgenland
Gültig bis:
unbegrenzt
Hinweis:
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Burgenländische Grundversorgung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) - Unterbringung

Unterbringung, Verpflegung und Betreuung und tagesstrukturierende Angebote einschließlich sozialpädagogische und psychologische Unterstützung in eigenständigen Quartieren, die ausschließlich für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betrieben werden. Die Betreuungsleistungen sind gestaffelt nach dem notwendigen Betreuungsbedarf.

Leistungsgeber:
Land Burgenland
Gültig bis:
unbegrenzt
Hinweis:
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.
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