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Alternativenergieförderung Kärnten 2019/2020 - Holzheizungsanlagen

Leistungsgegenstand

Gefördert werden Holzheizungsanlagen für Gebäude von natürlichen oder juristischen Personen.

Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen (auch Privatzimmervermieter), öffentliche Einrichtungen, Landwirte (sofern keine anderen Landesförderungen möglich sind) sowie gemeinnützige Vereine.

Gefördert werden Zentralheizungskessel für Gebäude, die mit Holzpellets, Hackgut aus fester Biomasse oder Stückholz betrieben werden.

 Förderungsfähige Anlagen(teile):

  • Kesselanlage inklusive Beschickung und Rauchgasreinigung
  • Wärmespeicher
  • Einbindung ins Heizungssystem
  • Kamin
  • Demontage Altanlage
  • Weitere, für den Betreib relevante Anlageteile
  • Planungs- und Beratungskosten

Nicht förderungsfähige Anlagen(teile):

  • Kachelöfen, Kaminöfen, Allesbrenner
  • Anlagen, in denen nicht holzartige Biomasse als Brennstoff eingesetzt wird
  • Elektroheizstäbe/-patronen
  • Wärmeverteilung im Gebäude
  • Bauliche Maßnahmen
  • Personal-Eigenleistung des Antragstellers

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50 % der Investitionskosten unter Einbeziehung möglicher Bundes- oder EU-Förderungen gewährt.

Die maximale Höhe des Baukostenzuschusses beträgt für Pellets-, Scheitholz- und Hackschnitzelheizungsanlagen:

  • Pauschale  € 150,-/kW (0-50 kW), € 50,-/kW (für jedes weitere kW)
  • Zuschlagsmöglichkeit  € 1.500,- bei einem Umstieg von einer Öl- oder Gaszentralheizungsanlage

Für die Öl- oder Gasumstiegsförderung muss die Öl- oder Gasheizungsanlage zumindest abgeschlossen werden (Demontage Brenner, Rauchrohr, Öl- oder Gasleitungen).

Leistungsgeber

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 - Umwelt, Energie und Naturschutz

Zuständigkeit

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 - Umwelt, Energie und Naturschutz, Unterabteilung Energie, Flatschacher Straße 70, 9021 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: 050 536 18212

Voraussetzungen

  • Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen (auch Privatzimmervermieter), öffentliche Einrichtungen, Landwirte (sofern keine anderen Landesförderungen möglich sind) sowie gemeinnützige Vereine.
  • Wenn die Möglichkeit besteht, soll auch eine Bundesförderung beantragt werden (bei Nichtbeantragung wird der mögliche Förderungsbetrag automatisch bei der Förderungsintensität berücksichtigt).
  • Holzheizungsanlagen werden nur in Gebieten gefördert, in denen keine Möglichkeit des Anschlusses an eine Fernwärmeversorgung besteht. Ausnahme: Der Fernwärmebetreiber bestätigt schriftlich, dass ein Anschluss für das betroffene Objekt nicht möglich ist.
  • Einhaltung der Emissionsgrenze bei Typenprüfung nach ÖNORM EN 303-5 (Emissionsgrenzwerte siehe Richtlinie Punkt III.3, d, Seite 10)
  • Für einen Scheitholzkessel ist ein Wärmespeichervolumen (Boiler und Puffer) von mindestens 50 Liter pro kW Nennleistung des Kessels notwendig.
  • Es muss eine Rücklauftemperaturanhebung vorhanden sein und der Abbrand muss geregelt erfolgen.
  • Der Umwandlungswirkungsgrad des Kessels muss mindestens 85 % betragen.
  • Landesförderungen der letzten zehn Jahre für Gegenstände dieser Förderungssparte werden angerechnet.

Einhaltung der Richtlinie Alternativenergieförderung Kärnten 2019/2020, insbesondere die Punkte: I Allgemeines, III.3 Voraussetzungen und III.4 Förderungsinhalt.

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen:
Zu beachten

Auf die Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Benötigte Unterlagen

Die Projektunterlagen haben mindestens zu beinhalten:

  • Antragsformular
  • Abnahmeprotokoll
  • Originalrechnungen und -zahlungsbelege
  • Öl- oder Gasrechnungen der letzten zwei Jahre (bei Umstieg von Öl- oder Gaszentralheizung)
  • Einheitswertbescheid bei Landwirten
  • Positive Beurteilung der KPC (sofern vorhanden)
Formulare

Antragsformular, siehe Homepage.

Termine und Fristen

  • Antragstellung erfolgt grundsätzlich nach Fertigstellung der Anlage. Ausnahme - Unternehmen die die "de minimis" Grenze überschritten haben, diese haben den Antrag vor Beginn der Arbeiten bzw. der Auftragsvergabe zu stellen.
  • Innerhalb von zwei Jahren nach Antragstellung, müssen sämtliche geforderten Unterlagen vorliegen!

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Richtlinie Alternativenergieförderung Kärnten 2019/2020; Punkt III - Holzheizungsanlagen
Kosten und Zahlungen
  • Keine Kosten für Antragstellung, Zahlung erfolgt nach Vorlage aller geforderten Unterlagen.
  • Zwischen Vollständigkeit der Unterlagen und der Zahlung vergehen ca. sechs Wochen. Die Auszahlung erfolgt nach dem Vorhandensein budgetärer Mittel.
Leistungskontrolle

Kontrolle der Anlage vor Ort, die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2020

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1044346

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