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Förderung für bauliche Maßnahmen zum Schutz der Salzburger Altstadt sowie der Gründerzeitgebiete

Leistungsgegenstand

Gemäß dem Salzburger Altstadterhaltungsgesetz 1980 können Liegenschaftseigentümer (natürliche oder juristische Personen) einen Antrag auf Abgeltung von Mehrkosten für jene baulichen Maßnahmen stellen, die ihnen im ausschließlichen oder überwiegenden öffentlichen Interesse an der Erhaltung des Stadtbildes und des Stadtgefüges aufgrund des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes von der Baubehörde vorgeschrieben wurden. Es handelt sich dabei um bauliche Maßnahmen die der Erhaltung der äußeren Gestalt charakteristischer Bauten, sowie zur Erhaltung ihrer inneren Gliederung und ihrer baulichen Innenanlagen dienen (Förderung aufgrund Rechtsanspruch, § 17 Salzburger Altstadterhaltungsgesetz 1980). Darüber hinaus können sonstige Maßnahmen gefördert werden, die der Erhaltung von charakteristischen Bauten, der Stadtbildpflege oder in besonderem Maße der Bewahrung und Entfaltung der Wohnnutzung und sonstigen Funktionsvielfalt im Schutzgebiet dienen. Nach Maßgabe der verfügbaren Mittel können auch Planungen, Konzepterstellungen, Freilegungs- und andere Vorarbeiten gefördert werden, die der altstadtgerechten Sanierung dienen (Freie Förderung, § 18 Salzburger Altstadterhaltungsgesetz 1980).

Leistungsgeber

  • Amt der Salzburger Landesregierung

Zuständigkeit

Antragseinreichung und Förderungsabwicklung:
 
Stadt Salzburg, Magistrat, Raumplanung und Baubehörde, Auerspergstraße 7, 5020 Salzburg
 
Ing. Günther Demel, Geschäftsstelle des Altstadterhaltungsfonds, 0662 8072-3310, saf@stadt-salzburg.at oder guenther.demel@stadt-salzburg.at

Voraussetzungen

Sowohl für Förderungen aufgrund eines Rechtsanspruches, als auch für die freien Förderungen, ist eine Antragstellung des Liegenschaftseigentümers (bzw. einer Person, die die bauliche oder sonstige Maßnahmen auf eigene Rechnung durchführt) notwendig. 

Die Voraussetzungen für die Gewährung einer "Freien Förderung" sind in § 18 Salzburger Altstadterhaltungsgesetz 1980 geregelt.

Benötigte Unterlagen

Vollständig ausgefüllter Förderantrag inkl. folgender Unterlagen:

Baubehördlicher Bescheid, gegliederte Darstellung der Gesamtkosten, Kosten für die ordnungsmäßige Erhaltung, Mehrkosten (§ 17 AstEG), frei förderbare Kosten (§ 18 AstEG), Kostenvoranschläge bzw. Rechnungen, Finanzierungsplan, ev. Vollmachten, Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Monate), ev. Nachweis über Inanspruchnahme sonstiger Förderungen

Formulare

Das Antragsformular ist über die Geschäftsstelle des Altstadterhaltungsfonds erhältlich.

Termine und Fristen

Der Antrag auf eine Förderung ist bei der Geschäftsstelle des Fonds bis zu einem Jahr nach Fertigstellung oder Abschluss der Maßnahme einzubringen.
Der Fonds kann die Fälligkeit eines Förderungsbetrages nach Maßgabe seiner Leistungsfähigkeit auf einen Zeitpunkt innerhalb von zwei Jahren nach Eingang des Förderungsantrages festsetzen und die Förderung in jährlichen Zuschüssen (bis zu 10 Raten) zur Verfügung stellen.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

Homepage Geschäftsstelle Salzburger Altstadterhaltungsfonds:
http://www.stadt-salzburg.at/internet/wirtschaft_umwelt/stadtplanung/altstadtschutz/salzburger_altstadterhaltungsfonds_352123.htm?redirect=404

Rechtsgrundlage
Salzburger Altstadterhaltungsgesetz 1980, LGBl Nr 50/1980; Salzburger Altstadterhaltungsverordnung 1982 - AStEVO 1982, LGBl. Nr. 60/1982; II. Schutzzonen-Erhaltungsverordnung - II. SchEVO, LGBl Nr 100/1995; Geschäftsordnung für die Geschäftsführung des Salzburger Altstadterhaltungsfonds 1995;
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Der Förderungswerber hat die mit der Inanspruchnahme der Förderung verbundenen Kosten und Gebühren zu tragen.

Leistungskontrolle

Der Verwendungsnachweis erfolgt anhand der zugehörigen Rechnungen und deren Zahlungsbelege.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1018076

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